Mehr Wohnen für weniger – Wohnungsbaugenossenschaften in Berlin

    Mehr Wohnen für weniger – Wohnungsbaugenossenschaften in Berlin

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    Berlin Kreuzberg

    Wohnen in Baugenossenschaften zählt in Deutschland zu einer der verbreitetsten Wohnformen, neben Miet- und Eigentumswohnungen. Vorteile bestehen darin, dass man in eine freie Wohnung der Genossenschaften ziehen darf, wenn die gegenwärtige Wohnung nicht mehr auf die eigenen Bedürfnisse zutrifft. 

    Falls etwas in der Wohnung oder am Haus kaputt ist oder ungepflegt aussieht, kümmert sich die Genossenschaft darum. Was in Zeiten der steigenden Mietpreise innerhalb der deutschen Großstädte, worunter auch Berlin in den nächsten kommenden Jahren zu kämpfen haben wird, den Mietern immer wichtiger wird, sind bezahlbare Preise, die keine Wucher sind. 

    Außerdem muss man weder Kaution noch Provision bezahlen, was in Berlin in der Regel drei Monatsmieten Kaution bzw. 2,38 Nettokaltmieten seien können. Wer Genossenschaftsmitglied ist, hat ein Recht auf lebenslanges Wohnen in einer Wohnung der Genossenschaft. 

    Ein weiterer Vorteil als Genossenschaftsmitglied ist, dass man Genossenschaftsanteil kaufen kann, diese verlässlich verzinst und, wenn man aus der Genossenschaft austritt, wieder zurückbezahlt bekommt. Durch diese Angebote sind Genossenschaften in Besonderen für Personen oder Familien geeignet, die unter der Einkommensgrenze leben und haben so die Möglichkeit in einer guten Wohngegend eine akzeptable und bezahlbare Wohnung zu haben.

    Genossenschaften rühmen sich damit, dass im Mittelpunkt das Mitglied steht und daher keine Aktionäre oder Anteilseigner verpflichtet werden. Sie arbeiten nicht gewinnorientiert, da Überschüsse für die Erhaltung und die Modernisierung der Wohnbauten eingesetzt werden. Jedes Mitglied darf gleichberechtigt über die eingeschlagene Politik der Genossenschaft abstimmen. Jene demokratische Organisation soll gewährleisten, dass alle Entscheidungen nur durch Mehrheit der Stimmen der Mitglieder gemacht werden können. 

    In Berlin gibt es insgesamt 80 Genossenschaften, in denen über 180.000 Wohnungen verwaltet werden. 22 davon haben sich der Wohnungsbaugenossenschaft Deutschland angeschlossen. Die größte Genossenschaft ist die Wohnungsgenossenschaft Lichtenberg eG mit fast 10.000 Wohnungen Die älteste Baugenossenschaft ist die bbg – Berliner Baugenossenschaft. Sie gibt es schon seit 125 Jahren und wurde dieses Jahr erst wieder unabhängig von Wirtschaftsprüfern geprüft und bekam ebenfalls das Gütesiegel, das wirtschaftliche Stabilität der Genossenschaft garantiert. Die bbg hat über 8.800 Mitglieder und hat fast 7000 Wohnungen. Sie hat vertrauenswürdige Partner wie die Malteser, den Freunde alter Menschen e.v. und die Berliner Stadtmission Kirche. Zu jedem größeren Stadtteil gibt es eine eigene Baugenossenschaft, die speziell in diesem Stadtteil Wohnungen zum Angebot hat.

    Die sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften bilden den mit Abstand größten Vermögenskomplex des Landes Berlin. Ihr Wert: über 4,5 Milliarden Euro.

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