Wo kann man in Berlin noch günstige Wohnungen finden?

    Wo kann man in Berlin noch günstige Wohnungen finden?

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    Berlin Altbau

    Berlin ist nicht nur eine Stadt, Berlin ist unsere Hauptstadt. Eine Stadt der Superlative wo das Leben pulsiert. Berlin hat nicht nur auf Einheimische eine starke Anziehungskraft. Immer mehr Menschen aus anderen Kulturen und anderen Ländern kommen nach Berlin. Studierende und Künstler zieht es in die Hauptstadt genauso wie Unternehmen und Touristen.

    Die Nachfrage regelt den Preis. So ist es leider auch bei den Mieten. Dennoch muß man auf Hauptstadtflair nicht verzichten. Wenn es nicht gerade die Szenebezirke sein müssen, kann man auch in Berlin günstige Wohnungen sowohl mieten wie auch kaufen.

    Es gibt immer noch bezahlbare Wohnungen in Berlin. Aber seltener,
    Es gibt immer noch bezahlbare Wohnungen in Berlin. Aber selten.

    Es muss nicht Berlin Mitte oder Charlottenburg sein? Prima!

    Dank der tollen Infrastruktur ist es nämlich kein Problem sich dem Berliner Speckgürtel zuzuwenden. Da wären unter anderen Marzahn, Hellersdorf oder auch Berlin Hohenschönhausen.

    Dort wohnt man nicht nur sehr grün sondern vor allen Dingen sehr günstig. Ein Plus dieser Bezirke ist, dass dort sehr viel saniert wurde. Auch Treptow-Köpenick, Reinickendorf und Spandau sind bezahlbare Wohngegenden, ebenso Neukölln und Weißensee.

    Immobilienportale sind bei der Suche nach günstigen Wohnungen eine große Hilfe. Durch verschieden Filterkriterien kann man von vornherein sein Preislimit eingeben. Eine gute Möglichkeit ist zum Beispiel das größte Immobilienportal für Berlin und Brandenburg LocaBerlin.de 

    Hilfreich bei der Suche nach günstigen Wohnungen kann auch der eigene Bekanntenkreis sein. Vielleicht möchten Sie Ihre Wohnungssuche auch bei facebook und twitter posten? Fragen sie ruhig mal herum, ob nicht jemand einen Tipp hat. Manchmal ergeben sich daraus auch tolle neue Kontakte.

    Wenn man offen für Neues und andere Leute ist, ist eine WG eine weitere Alternative. Natürlich kann man auch selbst eine WG gründen. Das senkt die Kosten enorm.

    In den Berliner Tageszeitungen (Samstagsausgaben der Berliner Morgenpost und des Tagesspiegels) stehen auch immer Wohnungsangebote, oftmals sogar von privat ohne Maklercourtage. Man kann auch selbst eine Anzeige aufgeben. Das geht sowohl in der örtlichen Presse wie auch im Berliner Umland oder auf Immobilien-Webseiten. Vielleicht sind Sie ja offen für eine renovierungsbedürftige Immobilie? Diese Position schafft Raum für Verhandlungen. Denn selbst wenn man am Mietpreis oft nicht viel machen kann, 1-3 mietfreie Monate für die Renovierung in Eigenregie sollten auf jeden Fall drin sein.

    Tasuche Wohnung gegen Kuchen (©notesofberlin.com)
    Tasuche Wohnung gegen Kuchen (©notesofberlin.com)

    Ein Aushang am schwarzen Brett im Supermarkt oder Baumarkt im ausgewählten Wohnbezirk kann auch von Erfolg gekrönt sein.

    Manchmal hat auch die Kirche im Kiez günstige Wohnungen zu vermieten, nachfragen lohnt da sicherlich.

    Wenn alle Stricke reißen bleibt noch der Weg zur Wohnungsbaugenossenschaft. Dabei sollte man jedoch bedenken das Genossenschaftsanteile fällig werden können. Doch ein Abwägen des Für und Wider schafft Klarheit.

    2 COMMENTS

    1. Auch wenn dieser Artikel etwas älter ist, so möchte ich gerne meine Meinung kundtun. Sind wir mal ehrlich, Hohenschönhausen und Weißensee kommt nicht für jeden infrage.

      Vor allem Menschen mit Migrationshintergrund, die sich eventuell bereits integriert haben oder sogar hier aufgewachsen sind, werden dort sicherlich nicht glücklich.

      Mittlerweile ist Wohnraum kaum noch bezahlbar, wenn man nicht gerade zu den Besserverdienern gehört. Die Randbezirke geben auch einiges her, allerdings steht man dann mit zahlreichen anderen Bewerbern beim Termin der Wohnungsbesichtigung.

      Es wird nicht leichter werden!

    2. Ich kann Sandra nur zustimmen. Es ist ja nicht so, dass es besser geworden ist, sondern schwieriger.

      Wir haben uns daher letztes Jahr schon entschlossen, alles auf eine Karte zu setzen und uns ein Eigenheim zu finanzieren.

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