Leben in einer WG – Fluch oder Segen?

    Leben in einer WG – Fluch oder Segen?

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    Bild: ©istock.com/zubada

    Viele Jugendliche zieht es nach dem Abitur in die Großstadt. Sie wollen was erleben, studieren und Spaß haben. Doch das kleine Studentenbudget reicht oft nicht aus; geschweige denn für eine eigene Wohnung. Eine Wohngemeinschaft scheint da die Lösung zu sein – oder?

    Hamburg, Köln, München, oder auch – Berlin. Vielfältige Kultur, reges Nachtleben und eine interkulturelle Gesellschaft versprechen den meisten Leuten ein spannendes Studentenleben. Problem nur: man ist nicht der einzige, der das möchte und das treibt, wenn man sich den Mietspiegel Berlin ansieht, die Mieten in die Höhe. Eine WG-Gründung scheint da die perfekte Lösung. Selbst wenn die richtigen Mitbewohner gefunden sind, gibt es doch auch Nachteile am gemeinsamen Wohnen?

    Das sind die Vorteile

    1. Geteilte Miete, geteilte Möbel, geteilte Kosten: Mehr Wohnraum für weniger Geld lautet die Devise und bei dem knappen Budget, das Studenten meist haben, bleibt durch das gesparte Geld etwas für die schönen Dinge im Leben übrig: Gute und vor allem bequeme Möbel! Egal ob einen großen Küchentisch, eine gemütliche Couch im Wohnzimmer oder einen großen Schuhschrank im Flur – eine WG bietet viel Platz, sich möbeltechnisch auszutoben. Vorteilhaft, dass es im Internet viele Portale gibt, auf denen man schnell und einfach Möbelpreise vergleichen kann. Gerade Studenten können bei Preisvergleichen wie für Strom, Gas oder auch Möbel zuschlagen. So findet man beispielsweise auf Portalen wie strom-gas24.de den günstigsten Strom- oder Gasanbieter und auf moebel24.de das passende Möbelstück für wenig Geld. Und da nicht jedes WG-Mitglied zwei Küchentische oder zwei Sofas benötigt, spart man sich hier auch jede Menge Bares.
    2. Verschiedene Vertragsarten: Ein weiterer Vorteil ist, dass es für eine WG-Gründung viele Mietvertragsarten gibt: ein Hauptmieter mit mehreren Untermietern, ein Vertrag für viele Mieter oder – die sicherlich beste Lösung für den Mieter – viele Verträge für viele Mieter. Diese rechtliche Grundlage einer WG-Gründung hat den Vorteil, dass die Mieter nicht für Schulden ihrer Mitbewohner verantwortlich sind und bei dem Kaputtgehen eines Gerätes durch den Mitbewohner nicht haften müssen.
    3. Förderung der sozialen Kompetenz: Wer ständig zusammen ist, muss lernen, miteinander auszukommen. Außerdem kann durch das gemeinschaftliche Leben das Konfliktverhalten gebessert werden, denn unter vielen Menschen müssen Probleme offen und ehrlich angesprochen werden.

    Nachteile am gemeinsamen Wohnen

    1. Der ständige Trubel: Besuch von den Mitbewohnern, Einweihungsparty, laute Musik aus dem Nachbarzimmer – das kann ganz schön anstrengend werden und bleibt auch rechtlich nicht folgenlos. Denn eine ständige Missachtung der Nachtruhe kann zu Abmahnungen und letztendlich zum Rausschmiss führen. Wenn mehrere Personen in einem Haushalt leben, kann es mal schnell passieren, dass man in Konflikt mit dem Mietrecht gerät.
    2. Die gemeinsamen Pflichten: In einer WG müssen alle am selben Strang ziehen und Putzpläne und Ähnliches einhalten. Ansonsten kommt es leicht zum Streit und zu Unmut in der WG.

    Viele Vorteile, ein paar wenige Nachteile: das WG-Leben ist ganz bestimmt nicht für Jeden etwas. Aber wer seinen Geldbeutel schonen und lieber sein Geld für andere Dinge als für Miete ausgeben will, der sollte bei einem Umzug nach Berlin, Hamburg, Köln oder München über diese Option nachdenken!

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