Wer eine Wohnung in Berlin mieten möchte, muss einiges beachten!

    Wer eine Wohnung in Berlin mieten möchte, muss einiges beachten!

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    Endlich von zu Hause ausziehen in die erste eigene Wohnung? Wer auf Wohnungssuche in Berlin ist, sollte gut vorbereitet sein
    Endlich von zu Hause ausziehen in die erste eigene Wohnung? Wer auf Wohnungssuche in Berlin ist, sollte gut vorbereitet sein

    Wer eine neue Wohnung mieten möchte, der muss einiges beachten, um die richtige Wohnung zu bekommen und auch hinsichtlich der vertraglichen Gestaltung keine Fehler zu machen. Gerde in Berlin gesltaltet sich die Wohnungssuche, besonders in den beliebtesten Stadtteilen Kreuzberg, Mitte, Tiergarten, Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Neukölln, oft als besonders schwierig. Eine umfassende Checkliste sollte zu Beginn der Recherche nach einer neuen Wohnung aufgestellt werden.

    Wohnungssuche und vertragliche Gestaltung

    Eine Wohnung wird meist nötig, wenn man nach der Ausbildungszeit mit dem Studium oder der Berufsausübung beginnen möchte. Der Auszug aus dem elterlichen Haushalt wirft direkt die Frage auf, ob man denn allein oder mit anderen Personen eine neue Wohnung anmieten will. Wie viele Personen sollen in das neue Projekt eingebunden werden und wie sieht eine ideale vertragliche Gestaltung aus? In Berlin ist meist eine Mindestmietdauer von 1 Jahr üblich. Als Faustregel gilt, dass die Nähe des Gehalts etwa das 3-fache der Miethöhe betragen soll. Im Zweifelsfall ist eine Elternbürgschaft zu erbringen. Die Maklercourtage beträgt und er Regel zur Zeit noch 2,38 Nettokaltmieten. Eine Kaution in Höhe von drei Nettokaltmieten ist üblich. Mehr darf nicht genommen werden. Gegebenenfalls kann diese auch durch eine Bankbürgschaft ersetzt werden.

    Kriterien für eine neue Wohnung auf Mietbasis

    Hat man sich hier für ein Grobkonzept entschieden, dann sollte man sich anschließend die Frage stellen, welche Kriterien die neue Wohnung erfüllen sollte. Hier kommt es nicht nur auf die Anzahl der Zimmer und deren Zuschnitt an, es ist auch die Lage der Wohnung und ihre Energiebilanz zu reflektieren. Bei der Lage ist wichtig, dass man im Umfeld einer Wohnung wichtige Verkehrsanbindungen und Einkaufsmöglichkeiten gesichert hat. Hier sollte man konkrete einzelne Punkte in eine Checkliste aufnehmen und diese bei jeder Wohnung prüfen.

    Energiebilanz und Nebenkosten als Kriterien bei der Wohnungssuche

    Bei der Energiebilanz ist es wichtig auf den Energiepass zu achten, den Vermieter für die Wohnung nachweisen müssen. Aus diesem Energiepass kann man ableiten, wie hoch die Nebenkosten einer Wohnung tatsächlich werden. Neben der Kaltmiete werden die Nebenkosten immer wichtiger, wenn man die Angemessenheit des Mietpreises prüfen möchte.

    Transparenz bei der Wohnungsrecherche

    Bei der Wohnungssuche sollte man ein umfassendes Vorgehen sicherstellen, um einen größere Transparenz zu erreichen. Neben den Samstagsausgaben der Berliner Tageszeitungen (Berliner Morgenpost, Tagesspiegel, Berliner Zeitung) und den Immobilienportalen im Internet sollte man auch die Wohnungsangebote auf schwarzen Brettern beachten. Gerade in Berlin und in anderen Universitätsstätten sind diese Möglichkeiten nach wie vor sehr beliebt, um kleinere Wohnungen an jüngere Leute vermieten zu können. Hilfreich ist es auch, wenn man im Bekanntenkreis nach freien oder demnächst freien Wohnungen recherchiert. So spart man sich auch den Einsatz von Immobilienmaklern, die für ihre Vermittlungsleistungen gegenwärtig noch recht hohe Provisionen abrechnen können. Für die Suche nach einer Wohngemeinschaft haben sich vor allem die Portale www.wg-gesucht.de und www.studenten-wg.de etabliert.

    Sicheres und kompetentes Auftreten beim Kontakt mit dem Vermieter

    Selbstauskunft Wohnungssuche
    Selbstauskunft für Mieter. Wie weit muss die Hose runter?

    Wer gepflegt auftreten kann und umfassend auf die Besichtigung der Wohnung vorbereitet ist, der hat bessere Erfolgschancen als andere. Außerdem sollte man sich überlegen, wie man dem zukünftigen Vermieter verdeutlichen kann, dass man jederzeit willens und in der Lage ist, die Miete zu bezahlen. Ein sichereres und kompetentes Auftreten kann auch verdeutlichen, dass es keine Probleme geben wird, sich in die Hausgemeinschaft einzuordnen. Folgende Unterlagen werden von den zukünftigen Mieterin in der Regel verlangt:

    – Selbstauskunft (wird in der Regel vom Vermieter oder dem Makler gestellt)
    – Kopie vom Personalausweis
    – Einkommensnachweise
    – SCHUFA-Selbstauskunft
    – Bescheinigung über Mietschuldenfreiheit vom vorherigen Vermieter (in Berlin üblich)
    – ggf. eine Elternbürgschaft, sowie Einkommensnachweise der Eltern

    Wer einen guten Eindruck machen möchte, sollte diese Unterlagen vollständig zur Wohnungsbesichtigung mitbringen.

    LocaBerlin.de wünscht viel Erfolg bei der Suche nach Wohnungen in Berlin!

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