Umzug nach Berlin: 5 wichtige Tipps

Umzug nach Berlin: 5 wichtige Tipps

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Umzug nach Berlin Tipps
Quelle: Pixabay / Couleur

Sicherlich haben Sie schon viel über Ihre neue Heimatstadt gelesen. Darum haben wir für Sie fünf wichtige Tipps zusammengetragen, die Ihnen wahrscheinlich noch nicht bekannt waren. Für einen guten Start in Berlin sollten Sie diese fünf Dinge aber unbedingt wissen.

Was Berliner gerne machen

„Berlin ist arm aber sexy“. Zumindest kann man in Berlin für kleines Geld einiges erleben. Nicht zuletzt deshalb kommen so viele Rucksacktouristen in die deutsche Hauptstadt. Wo man in München für ein Maß 10 Euro zahlt, kauft man in Berlin beim nächsten Spätkauf (eine Art 24h-Tante-Emma-Laden) eine Flasche Bier für 1,50 € und trinkt sie direkt vor dem Geschäft. Meist stehen schon Sitzbänke bereit oder die Berliner setzen sich auf den nächsten Treppenabsatz. Niemand wird Sie in Berlin dafür komisch angucken.

Ansonsten laden auch die vielen Parks in der Metropole an der Spree zum Verweilen ein. Gerade im Sommer gibt es hier jeden Tag etwas zu entdecken. Wer ein bisschen im Internet recherchiert, findet kostenlose Ausstellungen, Lesungen, und sogar Musikfestivals. Erstaunlicherweise sind das meist sogar tolle, hochwertige Veranstaltungen. So eine Schwemme an Möglichkeiten kennen sonst wohl nur Fans des iGaming. Also von Online Slot-Games.

Genau wie die Berliner sind sie daran gewöhnt, von Super-Angeboten umgeben zu sein und wie im Schlaraffenland sich einfach die besten Prämien herauspicken zu können. Denn die Online Casinos überbieten sich derzeit mit kostenlosen Schnupper-Offerten. Und die Auswahl fällt genauso schwer, wie an einem Sommertag in Berlin: Ein Klassikkonzert für ein paar Euro? Eine Buchlesung mit einem Bestsellerautor? Ein kostenloses Techno-Festival? Oder auf den Wasserspielplatz? iGamer haben ähnliche Luxus-Probleme: Einen Ersteinzahlungsbonus von 500 Euro? 50 Freispiele, ohne vorher Geld eingezahlt zu haben? Einen Cashback Bonus von sagenhaften 25%? Oder einfach 5 Euro als Online Casino Bonus geschenkt kriegen, den man einfach nach Lust und Laune verzocken kann? Genau wie in Berlin, kann man hier leicht den Überblick verlieren. Abhilfe schaffen Vergleichsportale.

Auto fahren und Fortbewegung in Berlin

Wichtig bei einem Umzug nach Berlin ist, die Parkplatzsituation zu kennen. Die Verlagerung von Konzern-Zentralen, Politik, Start-Up-Szene usw. führt zu einem konstanten Zuzug von Besserverdienenden aus ganz Deutschland. Und sie sind alle an ihr Auto gewöhnt. Doch die Bundeshauptstadt kann die Nachfrage nach Parkplätzen, Garagen, Stellplätzen und Parkhäusern schon lange nicht mehr erfüllen. Viele Neubauten wurden ohne Parkhäuser und Garagenstellplätze geplant. Das fällt Berlin jetzt auf die Füße. Als Neu-Berliner sollten Sie daher die möglichen Alternativen kennen, von denen es einige gibt.

Ganz oben auf der Liste steht CarSharing, was in Berlin hervorragend funktioniert. Im Durchschnitt laufen Sie etwa drei Minuten von Ihrer Haustür bis zum nächsten freien CarSharing-Auto. Für kurze Strecken stehen wirklich überall in Berlin Elektroroller oder Fahrräder zum Mieten. Berlin hat ein Nahverkehrsnetz, das keine Wünsche offen lässt. Zu jeder Tages- und Nachtzeit kommt man an jeden Ort der Stadt. Und außer Nachts ist man auch genauso schnell wie mit dem Auto. Ein Großteil der Autobesitzer fährt deswegen auch mit Bus und Bahn zur Arbeit. Seit einiger Zeit wird in Berlin ein Teil der asphaltierten Straße in Radwege verwandelt. So kommt man inzwischen auch mit Fahrrad, Elektrorad oder Elektroroller schnell durch die Stadt.

Kontakte knüpfen in Berlin

Einen Fehler, den fast alle Zugezogenen machen, ist die Kommunikation mit Fremden. In den meisten Gegenden Deutschlands ist es normal, auch einmal mit Fremden ins Gespräch zu kommen, beispielsweise beim Warten auf den Bus oder Zug. Berliner werden Sie äußerst skeptisch anschauen, wenn Sie so locker das Gespräch suchen. Dieses Verhalten kennen die Ur-Berliner nicht.

Versuchen Sie einfach, ein wenig distanzierter bei der Kontaktaufnahme zu sein. Damit werden Sie deutlich besser ankommen und weniger auffallen. Um einen neuen Freundeskreis aufzubauen, sollten Sie sich allerdings sehr aktiv bemühen. Die besten Chancen haben Sie bei ebenfalls Zugezogenen oder in Facebook-Gruppen für Neu-Berliner. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass sich neue Freunde „schon finden werden“. Diese Fehlannahme ist der bei weitem häufigste Grund, warum so viele Zugezogene Berlin nach ein paar Jahren wieder verlassen. Aktiv Freundschaften suchen, heißt also die Devise.

Ghettos und Kriminalität in Berlin

In den meisten Großstädten dieser Welt sind die üblen Gegenden und Ghettos immer in den Randbezirken. Da das in Berlin anders ist, sollte man sich mit den Stadtteilen schon etwas auskennen. Denn gute und miese Gegenden liegen hier nah beieinander. Das liegt daran, dass Berlin durch die Mauer getrennt war. Dadurch waren viele Bezirke, die sich jetzt in bester Lage im Zentrum befinden, früher Randbezirke direkt an der Mauer waren. Bezirke wie Wedding, Moabit, Kreuzberg, Neukölln, Tempelhof und Schöneberg haben beste Lage, sind teilweise jedoch sehr unschön.

In welchem Bezirk finden Sie Gleichgesinnte?

Berlin ist von der Fläche genauso groß wie New York. Und bietet etwas für jeden Geschmack. Man muss nur wissen, wo man es findet. Wer es jung, hip und alternativ mag, der wählt die Bezirke, wo das Großstadtleben rund um die Uhr pulsiert. Neukölln, Friedrichshain und Kreuzberg sind hier die richtigen Ecken. Ähnlich pulsierend und ein Hotspot für Homosexuelle ist Schöneberg. Stark auf Kinder und Familien ausgerichtet und dazu links-alternativ ist der Prenzlauer Berg. Reinickendorf und Spandau spiegeln noch das ursprüngliche, unberührte West-Berlin wider. Pankow wäre das Ostberliner Pendant dazu. Internationales Metropolen-Flair lebt man eigentlich nur in Mitte.

Unberührte Ostberliner Gemütlichkeit finden Sie in Köpenick und Grünau. Hellersdorf und Marzahn sind typische Plattenbaugebiete, mit einer wilden und aufgeweckten Szene. Etwas beschaulicher geht es in Hohenschönhausen vonstatten, wo auch viele Russen wohnen. Mariendorf und Lichtenrade bieten Westberliner Gemütlichkeit. Steglitz, Wilmersdorf und Zehlendorf sollten Sie mal besuchen, wenn Sie gehobene Ansprüche und vornehme Ruhe suchen. Wer es teuer, aber ein bisschen pulsierender mag, wird sich in Charlottenburg wohl fühlen. Und wer Multikulti mit muslimischem und afrikanischem Einschlag sucht, der wird in Wedding fündig werden.

Wir hoffen, dass Ihnen diese fünf Tipps beim Umzug nach Berlin eine Hilfe sein werden, damit Sie Ihre zukünftige Heimat besser verstehen können und damit Sie das Leben hier finden, welches Sie suchen. Vielleicht konnten wir so einen kleinen Beitrag für Ihren perfekten Start in der Metropole an der Spree leisten.

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