Schädlingsbefall im Bad: Was ist zu tun?

    Schädlingsbefall im Bad: Was ist zu tun?

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    Bild: © istock.com/jamesbenet

    Krabbelt es bei Ihnen auch schon? Wenn kleine Insekten und Schädlinge den Weg in Ihr Bad finden, sollten Sie schnellstmöglich aktiv werden! Denn sie sind nicht nur eklig anzusehen, sondern können sogar gesundheitliche Konsequenzen für die Familie oder Sie selbst haben. Wir erklären, worauf geachtet werden muss.

    So sorgen Sie vor

    Insekten fühlen sich am wohlsten in einer feuchten und warmen Umgebung. Deswegen unbedingt: die Heizung nicht ständig laufen lassen, sondern nur für den kurzzeitigen Gebrauch benutzen. So verhindern Sie es, überflüssige Wärme zu produzieren. Außerdem sollte gegen hohe Luftfeuchtigkeit öfters durchgelüftet werden oder auch ein Ventilator angeschaltet werden, der mit einem Abluftrohr verbunden ist, sodass die feuchte Luft nach außen gelangt. Wischen Sie außerdem immer den Boden trocken ab und achten Sie auf Duschen, bei denen die Wasserspuren in den Innenbereich laufen und nicht nach außen gelangen. Eventuell ist hier auf lange Sicht ein Umbau sinnvoll, der die Duschkabine ins Visier nimmt – Onlinehändler bieten hier für jede Nische passende Lösungen an.

    Kurzum: Sorgen Sie dafür, dass es in Ihrem Bad nicht feucht wird!

    Welche Schädlinge gibt es?

    • Schimmel: Der Schimmelpilz verbreitet sich unter Wärme und Feuchtigkeit gerne unter Silikon- oder Fliesenfugen und das vor allem in Altbauten, in die es sich lohnt zu investieren. Ein deutliches Zeichen für Schimmel: schwarze Flecken. Was tun? Einmal pro Woche ordentlich putzen und lüften.
    • Silberfische: Die ein bis zwei Zentimeter kleinen Tierchen ernähren sich von Kohlenhydraten und Zucker und sind deswegen oft in der Küche anzutreffen. Aber auch im Bad finden sich die nachtaktiven Schädlinge, da sie sich gerne über Schimmelpilz hermachen. Bei einer Luftfeuchte von 90 % fühlen sich die Tierchen am wohlsten. Was tun? Im Drogerie- oder Supermarkt finden sich kleine Silberfischchen-Köder.
    • Staubläuse: Sie lieben die Luftfeuchtigkeit und nisten sich deswegen in Bädern ein. Hinter neu tapezierten, noch feuchten Wänden findet häufig sogar eine Massenvermehrung statt. Die Lebensdauer der Schädlinge beträgt nur 10-12 Wochen, kann aber gesundheitsschädliche Folgen haben: Allergien. Ähnlich wie die Hausstaubmilbe lösen die Staubläuse Allergien aus, die besonders für Asthmatiker unangenehm werden können. Was tun? Am sinnvollsten ist es, die Tapete runterzunehmen, neu zu streichen und für genügend Belüftung im Bad zu sorgen. Tipps zum richtigen Sanieren finden Sie hier.

    Rechtliche Grundlage

    Der Mieter sollte dem Vermieter den Schädlingsbefall umgehend melden, damit dieser den Kammerjäger rufen kann. In der Regel muss der Vermieter auch die Kosten dafür tragen, denn der Vermieter ist dazu verpflichtet, während der Mietdauer die Wohnung in einem vertragsgemäßen Zustand zu erhalten. Die Ausnahme: Ist der Mieter selbst für den Schädlingsbefall, beispielsweise durch Vermüllung der Wohnung, verantwortlich, so muss er selbst zahlen.

     

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