Wohnen zur Miete – alle Rechte auf einen Blick

    Wohnen zur Miete – alle Rechte auf einen Blick

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    Quelle: Shutterstock

    Knapp 36 Millionen Menschen wohnen in Deutschland in einer Mietwohnung (Quelle: Statista). Sie alle haben jede Menge Rechte, aber auch Pflichten. Damit es nicht zu einem Streit mit dem Vermieter kommt, sollte man die wichtigsten kennen.

    Mietkaution

    Bei der Anmietung von einer Wohnung oder einem Haus wird beim Abschluss des Mietverhältnisses eine Sicherheitsleistung in Form einer Kaution vom Vermieter verlangt. Diese darf nicht mehr als drei Monatsmieten betragen und muss vom Vermieter separat angelegt werden. Tipp: Es ist auch möglich mit einem Kleinkredit oder mit einem Kautions-Kredit das Geld zu begleichen. Detaillierte Informationen und Konditionen kann man zum Beispiel auf der Website  http://www.kleinkredite.net/ erfahren.

    Pünktlichkeit der Mietzahlung

    Die Hauptpflicht eines Mieters ist die pünktliche Vorauszahlung der Miete, die am dritten Werktag des Monats auf dem Vermieterkonto eingetroffen sein muss. Wird diese Zahlungspflicht verletzt, darf der Vermieter fristlos kündigen.

    Renovierung beim Auszug

    Kompliziert ist der Fall von Schönheitsreparaturen vor dem Auszug. Zum Beispiel hat der Vermieter kein Recht darauf, dass vor dem Auszug des Mieters die Wände in einer bestimmten Farbe gestrichen werden. Unabhängig davon sollte man überprüfen, ob man generell zu Schönheitsreparaturen verpflichtet ist. Eine Verpflichtungsregelung für den Mieter beim Auszug zu renovieren wäre unwirksam.

    Nebenkosten

    Die im Mietvertrag geregelten monatlichen Vorauszahlungen von Nebenkosten müssen vom Vermieter termingerecht abgerechnet werden – das kann zwar auch noch nach Jahren sein. Aber wenn sich dann ein Plus für den Mieter ergeben würde, so ist der Vermieter zur Auszahlung verpflichtet. Im umgekehrten Fall kann der Vermieter keine finanziellen Nachforderungen mehr stellen.

    Ruhestörung, Lärm und Rücksicht

    In die Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme genommen werden die Mieter besonders beim Thema Lärm. Es existiert kein Recht wie landläufig angenommen, das Mietern erlaubt, ab und zu nachts feiern zu dürfen oder laute Musik zu hören. Ruhestörung, Lärm und Rücksichtslosigkeit können zur Kündigung führen.

    Ein- und Umbauten

    Umbauten in der Wohnung bedürfen einer Genehmigung und zwar auch dann, wenn der Mieter bereit ist, die Umbau- oder Sanierungskosten selber zu tragen. Kleinere Änderungen wie das Streichen von Wänden oder das lose Verlegen eines neuen Fußbodenbelags darf der Mieter allerdings ohne Genehmigung vornehmen. Beim Auszug könnte der Vermieter allerdings darauf bestehen, dass das Mietobjekt wieder in den Zustand versetzt wird, wie es bei Abschluss des Mietvertrags anzutreffen war.

    Besichtigungsrecht des Vermieters

    Ohne vorherige Anmeldung und Vorankündigung kann kein Vermieter die Wohnung seines Mieters betreten. Ihm steht das Besichtigungsrecht zu. Dem Mieter muss dieser Termin ein paar Tage vorher angekündigt werden. Sollte sich ein Vermieter unerlaubten Zutritt in das Haus oder in die Wohnung verschaffen, dann wäre das Hausfriedensbruch und er könnte eine Strafanzeige riskieren.

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