In Berlin ist die Wohnungssuche nach wie vor eine Qual

    In Berlin ist die Wohnungssuche nach wie vor eine Qual

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    Quelle: Pixabay / Karlherl

    Berlin ist hipp, Berlin ist individuell, was sich in den Kiezen wiederspiegelt. Hier pulsiert das Leben. Daher ist es kein Wunder, dass die einzigartige Großstadt magisch anzieht. Berlin wächst und wächst, ebenso steigen die Mietpreise. Es gibt begehrte Wohnlagen in Szene-Kiezen wie Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg. Wer günstiger leben möchte, wählt Lichtenberg oder Neukölln. Studenten zieht es nach Dahlem. Wir geben Tipps, wie die Wohnungssuche in Berlin nicht zu quälend wird und was unterstützt.

    Wohnungssuche in Berliner Kiezen

    Berlin teilt das Los aller deutschen Großstädte: die Mieten schießen nach oben. Als ob das nicht schon nervig genug ist, bewerben sich bis zu 1000 Personen um ein Mietobjekt. Die Suche nach der passenden Wohnung und Umgebung wird zunehmend zum Glücksspiel. Auch diese Analyse zeigt, dass Berlin zu den Top 5 in Deutschland gehört. Für Ein-, Zwei- oder Dreizimmer-Wohnungen zahlen Mieter in Berlin pro Quadratmeter durchschnittlich 15 Euro. Damit liegt die Hauptstadt auf dem 5. Platz hinter München mit 20 Euro, Hamburg und Frankfurt mit über 17 Euro und Stuttgart mit knapp unter 17 Euro. Dabei ist das Preisniveau in den einzelnen Kiezen höchst unterschiedlich. Kult-Kieze wie Kreuzberg und Prenzlauer Berg sind deutlich teurer als Plattenbau-Siedlungen wie Marzahn. Wer auf der Suche nach einer großen Wohnung ist, wird im Kiez Tiergarten fündig. Allerdings ist das Angebot gering – schnell sein lohnt sich.

    Gezielte Wohnungssuche über Portale

    Wer in Berlin eine Wohnung sucht braucht vor allem eins: Durchhaltevermögen. Rückschläge dürfen nicht entmutigen, ein langer Atem zahlt sich aus. Natürlich helfen auch eine perfekte Vorbereitung und Vernetzung. Zunächst heißt es, sich mit den Kiezen auseinanderzusetzen. Meist entscheidet der Bauch, in welchem Kiez sich der Neu-Berliner wohlfühlt. Die Infrastruktur ist kein Entscheidungskriterium. Der öffentliche Nahverkehr ist in Berlin perfekt ausgebaut. Mit U- und S-Bahnen geht es fast im Minutentakt durch die Bezirke. Sind ein oder mehrere Kieze in der engeren Wahl, geht es an die gezielte Suche. Bei konkreten Vorstellungen zur Ausstattung der Wohnung unterstützt ein Online-Portal. Hier kann gezielt nach einer Wohngemeinschaft gesucht werden. Über die Kriterien-Auswahl lässt sich mehr oder weniger stark eingrenzen. Ein anderer Weg führt über die eigene Inserat-Schaltung. Wer sucht, der findet – nicht sofort, aber mit der Zeit. Ergänzend helfen Posts in sozialen Netzwerken.

    Was bei der Wohnungssuche unterstützt

    Was bei der Bewerbung um einen Job gilt, ist auch auf die Wohnungssuche anwendbar. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Die überzeugendsten Argumente sind immer ein sicherer Arbeitsplatz, eine gute Bonität und ein einwandfreier Leumund. Hakt es an dem einen oder anderen, muss der Bewerber die Vermieter oder WG-Mitbewohner überzeugen. Wer vorbereitet zu einer Massenbesichtigung kommt, hat die besseren Chancen. Dazu zählen eine überzeugende Persönlichkeit und Dokumente. Eine positive Schufa-Auskunft oder Bankbürgschaft unterstützen ungemein. Auf der sicheren Seite ist, wer schon Kopien von seinen Gehaltsnachweisen mitbringt. Studenten, die keine Einkommensnachweise haben, brauchen eine Bürgschaft ihrer Eltern. Idealerweise ist gleich ein Gehalts- oder Vermögensnachweis der Eltern dabei. Die gute Vorbereitung ist die halbe Miete, dazu kommt nur noch etwas Glück!

     

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