Immobilien: Massive Musterhäuser im Trend

    Immobilien: Massive Musterhäuser im Trend

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    Quelle: © istock.com/Stephan Zabel

    Schlüsselfertige Massivhäuser nach Muster-Vorbild haben dank des Immobilienbooms einen Schritt nach vorne gemacht. Sowohl stilistisch als auch finanziell und zeitlich spiegeln sie die neue Ära des Bauens wider. Das trifft nicht zuletzt auch auf ökologische Standards zu.

    Modernes Erfolgsrezept: Massive Bauart, kurze Lieferzeiten, angenehme Preise

    Der Blick aus dem Fenster reicht: entlang deutscher Autobahnen sind Musterhaus-Siedlungen keine Seltenheit mehr. Die Ausstellungsparks geben Interessenten einen realen Eindruck der verfügbaren Häuser, die Planungssicherheit ist damit so groß wie möglich. Das Konzept ist schließlich klar definiert: der grobe Rahmen ist vorgegeben, während bei den Details individuelle Konfigurationen möglich sind. Sonderausstattungen wie größere Waschbecken oder spezielle Beleuchtungskonzepte treiben den Preis zwar in die Höhe, dies jedoch in moderatem Ausmaß. Der Erfahrungsbericht auf casa-landlord.blogspot.de vermittelt einen guten Eindruck von den Abläufen beim Kauf.

    Dass dabei der Name Viebrock fällt, ist kein Zufall. Viebrockhäuser gehören zu den deutschen Marktführern und haben wesentlich zum heutigen Status von Musterhäusern beigetragen. Die Vorteile zeigen sich auf allen Ebenen: so fällt die benötigte Immobilienfinanzierung ein gutes Stück niedriger aus, da die Häuser aufgrund ihrer Serienfertigung günstiger sind als herkömmliche Häuser. Dennoch handelt es sich um vollwertig belastbare Massivhäuser, die mit dem ursprünglichen Fertighaus, das lediglich auf möglichst niedrige Preise abzielte, kaum noch etwas gemeinsam haben.

    Ökologische Standards auf Wunsch inklusive

    Gemessen am Gegenwert sind die Kosten trotzdem sehr moderat. So kann die Ersparnis an anderer Stelle sinnvoll investiert werden, etwa in erneuerbare Energien, die auch bei Musterhäusern inzwischen Schule machen. Das ökologische Wohnen hat schließlich alle Kategorien erfasst: ob innenstädtische Altbau-Wohnungen, die energetisch saniert werden, Landhäuser mit Photovoltaik-Nachrüstung oder neue Massivhäuser nach Passivhaus-Standards, gehen Ökologie und Ökonomie immer Hand in Hand.

    Die anfänglichen Mehrkosten sind dabei ebenso offensichtlich wie die langfristige Ersparnis bei den Fixkosten. Die Bauzeit wird durch die zusätzlichen Installationen übrigens nicht merklich verlängert: gemessen am Gesamtprojekt, das dank vorgefertigten Plänen und standardisierten Prozessen in wenigen Wochen fertiggestellt werden kann, bedeutet der Öko-Fokus nur einen geringen Mehraufwand. Und diese Geschwindigkeit ist nicht nur praktisch, sondern eine weitere Möglichkeit zur Kostenersparnis: der Zeitraum der doppelten Kosten wegen des bisherigen Wohnsitzes und der begonnenen Baufinanzierung wird nämlich stark reduziert.

    Auch dieser Faktor beeinflusst die Kalkulation zum Positiven. Für Menschen auf der Suche nach Wohnraum sind die Möglichkeiten also größer denn je und die Stadtflucht als Reaktion auf die Urbanisierung, wie sie gerade in Metropolen wie Berlin registriert wird, steht von Anfang an unter einem guten Stern.

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