Das Home Office als Alternative zum Pendeln

    Das Home Office als Alternative zum Pendeln

    1
    SHARE
    Quelle: Pixabay / Fancycrave1

    Berlin ist in den letzten Jahren zu einer der größten Technologie- und Innovationmetropolen Europas geworden. Zahlreiche neue Startups und Jungunternehmer ziehen in die Hauptstadt. Die starke Nachfrage nach Wohnraum hat aber zu rasant steigenden Mieten geführt.

    Neuer Job: bleiben oder umziehen?

    Wer also wegen eines Stellenwechsels in einen anderen Stadtteil ziehen möchte steht vor der Herausforderung, ebenfalls eine neue, und höchstwahrscheinlich viel teurere Wohnung mieten zu müssen. Und hinzu kommen die Kosten und der Zeitaufwand eines Umzugs.

    Es besteht die Alternative, in der jetzigen Wohnung zu bleiben und eine längere Fahrt zur neuen Arbeitsstelle in Kauf zu nehmen. Aber die Auslastung der Straßen und öffentlicher Transportmittel wird immer höher, und die Berliner Infrastruktur ist nicht in der Lage, sich schnell genug der wachsenden Bevölkerungszahl anzupassen.

    Flexiblere Arbeitsmodelle fördern das Home Office

    Dank der Gründung und dem Zuzug neuer, innovativer Firmen in der Berliner Startup Szene entstehen aber auch flexiblere Arbeitsmodelle. Mehr und mehr Arbeitnehmer sehen ein, dass ein Mitarbeiter nicht immer am Arbeitsort sein muss, um produktiv arbeiten zu können. Ganz im Gegenteil. Statt dem oft zeitaufwändigen und mühsamen Pendeln könnte der Mitarbeiter produktiver von zu Hause arbeiten.

    Besonders für alleinerziehende Eltern oder Familien mit jungen Kindern kann das Arbeiten von zu Hause das Leben erleichtern. Ein sogenanntes „Home Office“ kann einfach aufgesetzt werden, dazu braucht man heutzutage nur einen Laptop, ein Mobiltelefon und eine gut funktionierende Internetverbindung. Es muss aber auch darauf geachtet werden, dass das Home Office gut genug vom Rest des Hauses isoliert ist, um Ablenkungen zu vermeiden. Lebenspartner und Familie sollten daher das Home Office auch als solches respektieren.

    Das Home Office braucht die richtige Ausstattung

    Außerdem muss die Ausstattung ergonomisch und komfortabel sein, sodass man sich wohl fühlt, aber gleichzeitig effizient arbeiten kann.

    Ein richtiger Stuhl und Schreibtisch sind wichtig, um auch in einer guten, gesunden Stellung zu sitzen. Die Internetverbindung und Telefonlinie sollten zuverlässig sein, und genügend Licht sollte ebenfalls vorhanden sein. Außerdem gehört, neben Computer und Telefon, auch ein guter Drucker zur Ausrüstung. Ein Drucker braucht nicht teuer oder groß zu sein: zum Beispiel produziert HP auch Drucker für Jungunternehmer oder Studenten, die für ein kleineres Budget ein ordentliches Produkt erwarten.

    Coworking Space als weitere Option

    Und wem das Home Office doch zu einsam sein sollte, der könnte sich stattdessen nach einem lokalen „Coworking Space“ (gemeinschaftlicher Arbeitsraum) umsehen, wo ebenfalls andere allein oder in einem Team arbeiten. Zwar ist so ein Arbeitsplatz (ein sogenanntes „Desk“) meistens mit zusätzlichen Kosten verbunden (oft kann aber pro Tag bezahlt werden) – aber neben der vorhandenen Infrastruktur (Internet, Drucker, etc.) lernt man außerdem noch gleichgesinnte Menschen kennen.

    1 COMMENT

    1. Hallo!

      ich arbeite nebenberuflich auch sehr oft von zuhause. Hier eine Anmerkung:
      Durchaus ist die Internet-Leitung wichtig. Eine Telefonlinie hat jeder mit seinem Smartphone ja sowieso… ich kannn nur immernoch nicht ganz verstehen wofür ein Drucker gebraucht wird… Klar, kommt voll und ganz auf die Branche an.. ich brauchte bisher keinen.

      Viele Betriebe stellen ihren Angestellten auch einen Laptop, sodass dieser nicht gekauft werden muss. Ich finde, jeder der seinen Alltag im Büro vorm Schreibtisch verbringt, kann sich den Weg genauso gut Sparen und von zuhause aus arbeiten… ich arbeite daheim auch besser als im büro, aber das ist von Person zu Person unterschiedlich.

      LG

    LEAVE A REPLY