Geldanlage: Immobilien weiterhin die richtige Wahl?

    Geldanlage: Immobilien weiterhin die richtige Wahl?

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    Quelle: Pixabay / Filin127

    In und um Berlin ist die Nachfrage nach Immobilien ungebrochen hoch. Aufgrund eines begrenzten Angebots kommt es zu Spitzenpreisen, wie sie in den letzten Jahren nicht zu erzielen waren. Diese Lage wirft die Frage auf, ob sich der Kauf der eigenen vier Wände für Berliner nach wie vor lohnt. Wir haben die wichtigsten Aspekte des Themas unter die Lupe genommen.

    Hohe Einstiegspreise in Berlin

    Eine halbe Million Euro für eine Dreizimmerwohnung? In den gefragten Gegenden Berlins ist das inzwischen keine Seltenheit mehr. In ganz Deutschland sind die Preise pro Quadratmeter in den vergangenen Jahren noch einmal rasant angestiegen. Da klassische Geldanlagen keine Renditen mehr abwerfen, investieren Privatanleger, Investoren und große Fonds in den vorhandenen Immobilienbestand.

    Wer sich jetzt für den Kauf eines Objekts entscheidet, hätte noch vor vier bis fünf Jahren um rund 30 Prozent günstiger zuschlagen können. Doch erst der anhaltende wirtschaftliche Aufschwung bot vielen Haushalten das notwendige Kapital, um den Kauf von Wohneigentum überhaupt in Betracht ziehen zu können.

    Alternative Geldanlagen im Blick

    Auf der anderen Seite nehmen alternative Geldanlagen eine wachsende Rolle ein. Die Renditen, welche mit Immobilien in Berlin erzielt werden können, sind eher von langfristiger Natur. Schnelle Kursanstiege sind hingegen mit Aktien und in besonderem Maße mit Kryptowährungen wie Ripple möglich. Wer dieser Tage Ripple kaufen möchte, kann durch gutes Timing innerhalb weniger Wochen eine Rendite von mehreren Prozent erzielen. Der langfristige Ripple Kurs ging in den letzten Jahren steil nach oben.

    Gegenüber Immobilien bieten Kryptowährungen den besonderen Vorteil, dass sie in beliebig kleinen Mengen erworben werden können. Während Privatpersonen beim Kauf eines Wohnobjekt finanziell alles auf eine Karte setzen müssen und Diversifikation schwer möglich ist, lassen sich Kryptowährungen in beliebig kleine Mengen aufteilen. Auf diese Art passen sie sich flexibel dem jeweiligen Budget an.

    Vermietete Immobilien weiterhin sinnvoll

    Doch sind Berliner Immobilien schlichtweg zu teuer, um sie noch als eine sinnvolle Anlage in Betracht ziehen zu können? Die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Gerade bei vermieteten Objekten ist dank gestiegener Mietpreise weiterhin ein klarer Wertzuwachs möglich. So kann es auch Privatanlegern gelingen, mit dem vorhandenen Vermögen ein passives Einkommen zu erwirtschaften.

    Aus der Sicht von Experten ist das Potenzial für weitere Mieterhöhung heutzutage entscheidend für den Wert eines Objekts. Wichtig ist dabei die Frage, wie lange Mieter beabsichtigen, in ihrer Wohnung zu bleiben. Ein Blick auf die jeweilige Biographie kann darüber Aufschluss geben und damit zu einem Kauf mit gutem Verhältnis von Preis und Leistung beitragen. So wird beispielsweise ein junges und beruflich gut qualifiziertes Paar kaum über viele Jahre in einer kleinen Wohnung verweilen. Alleinstehende Personen im fortgeschrittenen Lebensalter neigen hingegen zu einer längeren Mietdauer, was wiederum die Chance auf weitere Mietsteigerungen verschlechtert.

    Diese Punkte zeigen, dass Immobilien in und um Berlin angesichts starker Renditen weiterhin attraktiv sind – sofern sie vermietet werden. Der Kauf von Wohnobjekten zur Selbstnutzung kann hingegen nicht mit Traumrenditen aufwarten. Hier kommen andere Anlageformen in Betracht, mit denen sich heutzutage ebenfalls ein ansehnlicher Gewinn erzielen lässt und die sich der finanziellen Situation darüber hinaus flexibel anpassen.

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