Berlin günstig erleben: 7 Tipps für Sparfüchse

Berlin günstig erleben: 7 Tipps für Sparfüchse

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Berlin guenstig erleben

Die deutsche Hauptstadt ist immer eine Reise wert, und man muss dafür nicht einmal besonders tief in die Tasche greifen. Wer sich vorab ein bisschen informiert, kann Berlin günstig erleben und trotzdem viele fantastische Erinnerungen mitnehmen.

  1. Alle Wege führen nach Berlin

Naja, fast alle. Da viele Leute ein großes Interesse haben, die Stadt von überallher zu besuchen, gibt es zahlreiche günstige Möglichkeiten dafür. Wer etwas weiter weg wohnt, kann sich zum Beispiel frühzeitig auf der Seite der Deutschen Bahn umsehen und eines der günstigen Frühbucher-Tickets ergattern. Der Kostenpunkt liegt hier bei rund 19 bis 29 Euro. Häufig noch deutlich günstiger sind die Reisen mit Fernbussen. Sie dauern etwas länger, dafür können Reisende sich aus mehreren Endpunkten aussuchen, wo sie ankommen möchten. Individueller ist die Reise mit einer Mitfahrgelegenheit.

  1. Ein Dach über dem Kopf

Wer in Berlin günstig übernachten möchte und gern neue Leute kennenlernt, kann sich beim Couchsurfing ein Nachtlager organisieren. Etwas ruhiger hat man es, wenn man ein Zimmer privat mietet, das einem in der vereinbarten Zeit allein zur Verfügung steht. Besonders günstig sind auch Jugendherbergen, die aber häufig ein gutes Stück vom spannenden Stadtmittelpunkt entfernt liegen. Eine kostengünstige Alternative ist das A&O Hostel an zentralen Punkten der Stadt. In allen vier Niederlassungen in Berlin bekommt man unkompliziert und für kleines Geld ein angenehmes Zimmer mit gratis WLAN.

  1. Die Berlin Welcome Card

Je nachdem, wie lange man in der Hauptstadt bleiben möchte, bieten sich auch unterschiedliche Ausgaben der Berlin Welcome Card an. Sie enthält einen Fahrschein für die öffentlichen Verkehrsmittel, sodass man nach Lust und Laune die Stadt erkunden kann. Außerdem sind ein Stadtplan und ein Guide ebenso inbegriffen wie 200 Rabattangebote für Museen, Shows, Sehenswürdigkeiten, Attraktionen, Restaurants und Geschäfte.

  1. Das leibliche Wohl

Es ist tatsächlich ziemlich einfach, in Berlin günstig zu essen – und gleichzeitig oft auch bemerkenswert gut. Die Stadt ist ein Schmelztiegel für Menschen aller Nationen, die ihre landestypischen Speisen anbieten. Daher wird eher die Entscheidung schwierig als die Suche an sich. Als kleine Hilfestellung seien hier aber einige bekannte Essmeilen genannt: In Berlin-Mitte finden sich zahlreiche kleine Imbisse und Restaurants zwischen dem Hackeschen Markt und dem Rosenthaler Platz. Auf dem Prenzlauer Berg ist vor allem die Kastanienallee für ihre vielfältigen Köstlichkeiten bekannt, und in Kreuzberg sind Hungrige in der Falckensteinstraße und der Schlesischen Straße am rechten Platz.

  1. Zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Bus

Zu Fuß ist Berlin nicht so einfach zu erkunden, dafür ist die Hauptstadt doch ein bisschen zu groß. Einen idealen und noch dazu kostenfreien ersten Überblick erhalten Spaziergänger aber immer donnerstags bis sonntags ab elf Uhr am Brandenburger Tor: Hier beginnen kostenlose Stadtführungen, die rund zweieinhalb Stunden dauern und von sehr engagierten jungen Menschen durchgeführt werden. Sie sind an ihren roten Shirts, bei Kälte, Schnee und Regen an ihren roten Regenschirmen erkennbar.

Leidenschaftliche Fahrradfahrer können sich in Berlin bei einer kostenlosen Variante des Stadtrads anmelden und nach Herzenslust die Hauptstadt auf zwei Reifen erkunden. Wer lieber mit dem Bus fährt und sich gegen die Welcome Card entschieden hat, ist trotzdem mit knapp drei Euro schon dabei: So viel kosten nämlich die Tickets für die beliebten Touristenbuslinien 100 und 200, die an zahlreichen Sehenswürdigkeiten halten. Besitzer des Tickets können ganz nach Belieben ein- und aussteigen und sich die Attraktionen näher ansehen.

  1. Eintritt frei!

Einige Dinge muss man in der Hauptstadt einfach gesehen haben. Zum Glück muss man für einige davon keinen Eintritt bezahlen. So können Interessierte etwa umsonst den Reichstag betreten und von der Kuppel aus über die Stadt blicken. Auch die Mauerreste mit der East Side Gallery sind einen Abstecher wert, ebenso wie das Holocaust-Mahnmal und die Siegessäule. Immer lohnenswert ist auch ein Spaziergang über die wunderschöne Museumsinsel. Einige Museen in Berlin verlangen tatsächlich keinen Eintritt, etwa das Anti-Kriegs-Museum, der Deutsche Dom am Gendarmenmarkt und das Allierten-Museum. Wer aber leidenschaftlicher Museumsgänger ist, sollte über die Anschaffung des Museumspasses nachdenken: Damit hat man drei Tage lang Zutritt zu 55 Museen in ganz Berlin.

  1. Flexibel bleiben und informieren

Besonders schön ist es in der deutschen Hauptstadt natürlich im Sommer, wenn die Parks locken. Der Tiergarten, der Englische Garten und die Potsdamer Gärten sind immer einen Besuch wert, aber auch der verwilderte Spreepark oder der Grunewald mit den beeindruckenden Zeugnissen des Kalten Kriegs auf dem Teufelsberg sind tolle Ausflugsziele. Außerdem bietet Berlin zahllose spezielle Events, wiederkehrend oder einmalig: Von Karaoke im Mauerpark über die vielen Flohmärkte und facettenreichen Festivals bis zur Staatsoper für alle auf dem Bebelplatz ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Bildquelle: © falco (1097373) – pixabay.com

 

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