Berlin bei Investoren trotz steigender Preise weiter begehrt

    Berlin bei Investoren trotz steigender Preise weiter begehrt

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    Der Berliner Immobilienmarkt zieht seit Monaten weiter kräftig an und bleibt damit auch für ausländische Investoren interessant. Makler und Immobilienunternehmen berichten inzwischen sogar von Interessenten, die eine Immobilie an der Spree in bar bezahlen wollen – zum Teil sogar ungesehen. Der Markt ist also weiterhin stark in Bewegung, ein Ende ist derzeit nicht abzusehen.

    Die Furcht vor einer „Immobilienblase“, also dem plötzlichen Einbruch des Marktes in Form eines heftigen Preisverfalls, hat sich bislang nicht bestätigt und wird von immer weniger Fachleuten für die Zukunft prognostiziert. Dementsprechend hoch bleibt die Nachfrage für Berlin und das Berliner Umland, und zwar ungeachtet der weiterhin deutlich anziehenden Preise. Kein Wunder, schließlich ist Berlin im internationalen Vergleich immer noch recht günstig. Attraktive Metropolen wie New York, London oder Paris, mit denen die deutsche Hauptstadt konkurriert, liegen preislich immer noch weit über den Berliner Verhältnissen. Und selbst München, seit Jahren die deutsche Großstadt mit den höchsten Quadratmeterpreisen, wurde von Berlin noch nicht abgehängt und liegt mit der Hauptstadt derzeit gleichauf. Wie lange dieses allerdings noch so bleibt, ist unklar, und lockt selbst Personen an, die ihr Geld normalerweise in anderer Form anlegen.

    Häufig sind dieses private Investoren, die mit einem vergleichsweise geringen Grundkapital auf dem Markt aktiv werden wollen. Die Vorhaben sind allerdings nicht immer zu realisieren. „Nicht wenige Anleger kommen mit unrealistischen Vorstellungen zu uns, wenn es um die Tilgung ihres Immobilienkredites geht„, erklärt beispielsweise Stefanie Dübner, Leiterin der Kundenabteilung bei INVENEX Immobilien (www.invenex-immobilien.de). Die Banken würden in einigen Fällen einen Kredit zwar genehmigen, das Risiko sei für Privatpersonen aufgrund der langen Laufzeit in einigen Fällen aber dennoch zu hoch. Das Immobilienunternehmen aus Berlin ist auf das Luxussegment in Berlin und Brandenburg spezialisiert und musste in den vergangenen Monaten immer wieder private Interessenten von einer Investition abraten. Die langen Laufzeiten erhöhen das Risiko, dass aufgrund unvorhergesehener Ereignisse wie Arbeitslosigkeit oder Erwerbsunfähigkeit während der Tilgungsphase der Kredit nicht mehr bedient werden kann, was letztlich zu einer enormen Verschuldung führt.

    Wer sich eine Investition in Berlin leisten kann, findet allerdings nach wie vor gute Rahmenbedingungen vor. Neben zahlreichen Kreditinstituten, die noch immer mit recht günstigen Konditionen werben, ist auch die Infrastruktur für Immobilienbesitzer gut. Viele Hausverwaltungen wie zum Beispiel die WoBeGe (www.wobege.de) buhlen mit günstigen Angeboten und gutem Service um die Verwaltung und Pflege von Wohn- und Büroanlagen.  Diese guten und zugleich soliden Angebote sind oftmals nur in Großstädten möglich, da die Anbieter eine hohe Auslastung sowie kurze Anfahrtswege haben.

    1 COMMENT

    1. Es ist in der Tat so, der Immobilienmarkt in Berlin ist einer der attraktivsten weltweit. Es gibt hier noch Chancen, die in anderen Metropolen vergeblich gesucht werden und wenn der Investor bereit ist, Zugeständnisse zu machen, dann kann sogar das eine oder andere Immobilien-Schnäppchen ergattert werden.

      Solange die Banken in der altbekannten Art und Weise die Kredite vergeben, sehe ich die Gefahr einer Immobilienblase nicht einmal ansatzweise.

      Was die Preise in München angelangt, so muss ich widersprechen. Ich bin der Meinung, dass das preisliche Niveau in Berlin nur in wenigen Lagen an das in München heranreicht.

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