Jetzt Förderung sichern: KfW-Effizienzhäuser 40 und 40 Plus

    Jetzt Förderung sichern: KfW-Effizienzhäuser 40 und 40 Plus

    0
    SHARE
    Quelle: © istock.com/BriBar

    Im ausgehenden Jahr 2016 wurden die Energieeinsparverordnungen weiter verschärft. Die Förderung für den KfW 70-Standard entfällt seitdem. Wer für das kommende Jahr einen Hausbau plant, sollte mindestens auf KfW 40 setzen, besser noch auf KfW 40 Plus.

    Was bedeutet KfW 70, 55, 40 und 40 Plus überhaupt?

    Kaum etwas liebt die deutsche Regierung so sehr wie das Energiesparen. Die sogenannte Energieeinsparverordnung des Bundes wurde dabei in den letzten Jahren immer weiter verschärft. Nur wenn Neubauten bestimmte energetische Anforderungen erfüllen, dürfen sie überhaupt gebaut werden. Besonders neue energiearme Häuser wiederum werden vom Bund über die KfW-Förderbank finanziell gefördert. Der Bauherr hat also zwei Vorteile, wenn er sich für ein möglichst energiearmes Haus entscheidet: er kommt in den Genuss der finanziellen Förderung und muss sich keine Sorgen machen, dass der Standard schon bald überholt ist. Aktuell gibt es die folgenden Standards:

    • KfW 70 (reduziert den Energiebedarf um 30 %, wird seit 2016 nicht mehr gefördert)
    • KfW 55 (reduziert den Energiebedarf um 45 %)
    • KfW 40 (Passivhaus-Standard, reduziert den Energiebedarf um mehr als die Hälfte)
    • KfW 40 Plus (der neueste Standard, erzeugt seine eigene Energie)

    Zwar wird heute noch eine Förderung für das KfW Effizienzhaus 55 gezahlt, doch wer auf der sicheren Seite sein will, wählt ein KfW 40 oder KfW 40 Plus-Haus. Die Förderprodukte der KfW werden in diesem Merkblatt genauer erläutert.

    Wie komme ich am einfachsten an ein KfW 40 oder KfW 40 Plus-Haus?

    Ein heißer Tipp sind Massivhäuser: diese werden schlüsselfertig nach den neuesten Standards gebaut, sodass sich der Bauherr selbst um nichts mehr kümmern muss. Ein renommierter Anbieter ist die Viebrockhaus AG, die sich seit Jahren mit dem Thema Energieeffizienzhaus beschäftigt und sogar schlüsselfertige KfW 40 Plus-Häuser bietet. Diese umfassen beispielsweise eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, eine Wärmepumpe und modernste Gebäudehülle für optimale Wärmedämmung. Verschiedene Häuser werden auf der Seite immonet.de vorgestellt. Diese lassen auch die unglaubliche Vielfalt der Massivhäuser erkennen, die dem selbst mithilfe eines Architekten geplanten Eigenheims in nichts nachstehen.

    Wer sein Eigenheim dennoch lieber alleine individuell mit dem Architekten planen möchte, sollte sich vorab gut über die 2016 verschärften Richtlinien der EnEV auseinandersetzen. Dies gilt insbesondere für die verschiedenen Heizungsmöglichkeiten wie Wärmepumpe, Geothermie, Biogas, Solarthermie und Pelletheizung. Übrigens: Die Verschärfung 2016 wird nicht die letzte sein. Schon jetzt steht die „EnEV 2017“ in den Startlöchern, die für privat genutzte Gebäude vermutlich ab 2021 gelten wird.

    NO COMMENTS

    LEAVE A REPLY