Scherbenlos ins neue Heim: Top 7 Einpacktipps für Ihren Umzug

Scherbenlos ins neue Heim: Top 7 Einpacktipps für Ihren Umzug

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Einpacktipps UmzugScherben bringen Glück – zumindest, wenn man dem Volksmund Glauben schenken darf. Ob dieses Sprichwort auch beim eigenen Umzug zutrifft, wird wohl ein jeder für sich selbst entscheiden müssen, gerade wenn es dabei um Omas gutes Porzellan geht, das für größere Chancen auf den Lottojackpot den Kopf herhalten soll. Damit der nächste Umzug immerhin nicht zum Polterabend ausartet, sollten folgende Tipps berücksichtigt werden.

  1. Gute Vorbereitung ist beim Umzug das A und O. Es mag auch Leute geben, die im letzten Moment ihre wertvollen Kleinteile, ein wenig zerknülltes Zeitungspapier und eine gute Prise Hoffnung einfach gemeinsam in den Umzugskarton werfen und alles auf den Möbelwagen laden. Wer jedoch auf Nummer Sicher gehen will, dass auch alles tadellos ankommt, beginnt frühzeitig mit dem Einpacken und besorgt sich dafür die passenden Hilfsmittel. Hierzu gehören zusätzlich zu doppelwandigen Umzugskartons noch Packpapier (‚Kraftpapier‘) für den allgemeinen Schutz und Seidenpapier um Feines vor Kratzern zu bewahren. Natürlich sollten auch ausreichend Klebeband und ein Teppichmesser vorhanden sein. Online lassen sich sogar spezielle Kleiderboxen mit Querstange zum Aufhängen und sicheren Transport von Kleidern und Anzügen bestellen. Um alles dann unbeschadet in den Möbelwagen hinein und später wieder herauszubekommen, helfen ausreichend Umzugsdecken – die Profis vom berlinstämmigen Umzugsunternehmen Movinga rechnen hier mit 3-5 Decken je Kubikmeter Umzugsguts –, eine Sackkarre und ein Rudel Möbelhunte.
  2. Auf einem Pack-Tisch packt’s sich leichter. Eine gerade, ebene Oberfläche hilft beim Verpacken von Vasen, Gläsern & Co. Um nicht den empfindlichen Wohnzimmertisch zu zerkratzen oder falls gerade einfach keine Ablagefläche in bequemer Reichweite ist, kann man zu diesem Zweck auch einfach zwei Umzugskartons übereinanderstapeln und das Ganze mit einer Umzugsdecke zudecken, was unerwünschtes Wegrutschen der Einzelteile verhindert. Der so konstruierte Pack-Tisch hat die perfekte Höhe zum Arbeiten.
  3. Vermeiden Sie direkten Kontakt. Bei Zerbrechlichem wie Glas und Porzellan empfiehlt es sich, direkte, ungepolsterte Kontaktstellen zu vermeiden. Teller und flaches Steingut sollten demnach in Stapeln von 3-6 Tellern zu kleinen Päckchen gepackt werden, wobei zwischen die einzelnen Teller immer ein Blatt Papier geschoben wird. Besondere Vorsicht bei Servierplatten: Achten Sie beim Stapeln hierbei darauf, dass kein Plattenboden auf einem vorstehenden Zierkragen aufliegt, um Bruch und Abplatzen zu verhindern.
  4. Bäuche der Sonne entgegen. Bauchiges wie Schüsseln und Tassen sollten gut verpackt kopfüber im Umzugskarton verstaut werden. Der Grund: Auf diese Art nutzen Sie die natürliche Gewölbewirkung aus, was wiederum das Risiko von Brüchen vermindert – machen Sie sich so also einfach zunutze, was auch schon für unsere Vorfahren beim Kirchenbau funktionierte.
  5. Packen Sie das Seidenpapier aus. Sie haben sich sicher schon gefragt, wann die Sprache darauf kommt. Nutzen Sie das feine Seidenpapier dazu, feine Glasmalereien vor dem Zerkratzen zu schützen und vor allem auch, um Hervorstehendes wie Tassenhenkel und Kannennasen zu umpolstern. Rollen Sie dazu das Papier lose auf und wickeln Sie die so entstandene Manschette einfach um die infrage kommenden Stellen – widerspenstiges

Papier, das sich wieder aufrollt, wird einfach mit Klebeband bearbeitet, bis es sich in sein Schicksal fügt.

  1. Den Hohlräumen keine Chance. Beim Einpacken der einzelnen Umzugskartons sollten Hohlräume um jeden Preis vermieden werden. Denn wo genügend Raum für Bewegung und Herumrutschen bleibt, geht beim Transport gern mal etwas zu Bruch. Stopfen Sie Hohlräume also großzügig mit zerknülltem Packpapier aus. Gleiches gilt auch für die letzten Zentimeter des Kartons: bedecken Sie die Stücke im fertig gepackten Kartons mit genügend Papier, dass auch nach oben hin keine Bewegung mehr möglich ist. Ganz mutige wagen sich sogar, den Schütteltest zu machen – wenn sich im Inneren des Kartons nichts bewegt, ist alles sicher verpackt und bereit für den Transport.
  2. Leichtes nach oben, Schweres nach unten. Für viele erscheint es selbstverständlich. Der Vollständigkeit halber sei hier jedoch nochmal erwähnt, dass im Karton große und schwere Teile wie Teller und Platten nach Möglichkeit im Karton eher unten und Kleinteiler obenauf platziert werden sollten, um dem Karton einen bodenlastigen Schwerpunkt zu geben. Das verringert die Chance des Umkippens beim späteren Transport auf ein Minimum. Gleiches gilt übrigens beim späteren Stapeln der Kartons im Möbelwagen.

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